Ist der „Schlossblick“ noch zu retten?

„Schlossblick“ – so hat das Preisgericht des ausgelobten Wettbewerbs reichlich euphemistisch das Neubaugebiet getauft, das durch den Abriss der alten Entringer Schule entsteht. Dass hier gebaut werden sollte, war klar. Dagegen war niemand und ist niemand. Heftig umstritten ist freilich das wie!

Und was soll jetzt diese Seite?

Hier sollen Sie:

  • Informationen bekommen, die Ihnen bei der Meinungsbildung helfen können und über die das Rathaus nicht spricht.
  • Argumente kennenlernen, die gegen die vorgesehene Bebauung sprechen.
  • Eine (kräftige) Meinung hören, die vielleicht nicht mit Ihrer übereinstimmt.
  • Ihre eigene Meinung äußern und in die Diskussion einbringen. Das ist bei jedem Artikel möglich, bisher (28.06.2021) gab es einen Menupunkt „Ihre Meinung“. Das hat nicht richtig funktioniert, es standen dort keine Beiträge, sondern lediglich 7 Kommentare, alle von 2019, also nicht unbedingt aktuell. Die gibt es immer noch, aber ich habe den Menupunkt jetzt umbenannt in „Meine Ansicht / Ihre Meinung„. Dort habe ich meinen jüngsten Artikel „Wer lügt denn da?“ untergebracht, weil er unter den „Stand der Dinge“ nicht richtig passt und außerdem wirklich einen Meinungsartikel darstellt.

Um was es konkret geht, erfahren sie beim Umblättern.

Eine (noch in der Entwicklung begriffene) Bilderseite soll Fotos zeigen, die alles, was mit dem „Schlossblick“ zusammenhängt, veranschaulichen können. Den Anfang macht das funkelnagelneue Banner, das am 24. Nov. auf-, dann vom Bauhof abgehängt, mühsam wiederbeschafft werden musste und das mit einigen Artgenossen heute wieder Entringen ziert. Mittlerweile ist die Bilderseite ergänzt worden: einmal zeigt ein Hubwagen, welche Höhe die „urbane“ Bebauung des Schlossblicks für die Geschossbauten vorsieht, zum anderen habe ich ein paar Fotos online gestellt, die die Parksituation am Friedhof zeigen, jetzt auch solche, die die skandalöse Abholzung aller Bäume auf dem künftigen Baugelände zeigen.

Man kann nicht alles begackern, was im Tagblatt steht. Aber dem einen oder anderen Punkt muss man doch nachgehen: In diesem Fall ist es das Neubaugebiet Bühl, von dem in einem Artikel vom 13. 08. der Eindruck erweckt wurde, die hier gegebenen und von der BI auch aufgegriffenen Werte seien ziemlich falsch und zwischen Bühl und Entringen bestehe praktisch kein Unterschied. Das ist nicht ganz richtig, wie Sie unter „Argumente“ auf der Seite Baugebiet Bühl lesen können. Über Pfrondorf, das ohnehin günstigere Werte hat, äußere ich mich vorerst nicht.
Aber zu ortsverträglich erschlossenen Baugebieten kommt ein weiteres Beispiel hinzu: Pliezhausen-Rübgarten, Dasselbe gilt für Gültstein, wo mir das Baugebiet Gartenäcker entgangen wäre, wenn mich nicht eine Leserin dieser Seiten darauf hingewiesen hätte. Danke!

Nach der „Vorgeschichte Teil 2“ finden Sie meinen Beitrag, der sich mit der Architektur von Bäuerle / Lüttin und dem „Schlossblick“ beschäftigt:
erfrischend, identitätsstiftend und ortsbezogen„.

Unter Argumente und Ideen finden Sie ein Papier von Tilman Köllisch, Anton Deubel und Ursula Schmitz: „Argumente für eine Be bauung mit max. 150 Ew„.

Der Landrat hat sich am 3. Juli im Tagblatt mit kommentierenswerten Ansichten zu Wort gemeldet.

Aus den Tiefen des Web ist mir eine Photomontage zugeflattert, die sehr anschaulich zeigt, wie unser Dörflein sich verändern wird (wenn wir die Pläne der Kreisbau nicht stoppen).